KOPFSACHE - DIE HERSEL METHODE

Die postmoderne Gesellschaft ist gekennzeichnet durch enorme Freiheit. Jeder kann nach seinen persönlichen Vorstellungen Beruf, Werte und Lebensform wählen. Aber ist das wirklich so einfach? Sind wir tatsächlich so selbstbestimmt? Weiterlesen

In der Moderne zählen vor allem die individuellen Stärken. Nicht jedem gelingt es leicht, glücklich, zufrieden und erfolgreich zu sein. Eine Folge davon ist Angst, der Konkurrenz nicht gewachsen zu sein. Der Blick wird auf die eigenen Schwächen gerichtet. Was ist, wenn man nicht genau weiß, was man eigentlich will? Viele fühlen sich oft überfordert und wissen nicht, woran sie ihr Handeln orientieren sollen. Aus Unsicherheit suchen sie Orientierung in der Umwelt, versuchen den Erwartungen anderer gerecht zu werden.

Warum sind wir nicht wirklich frei? Weil wir uns selber im Weg stehen. Wir leben und handeln in unserem subjektiv konstruierten Welt- und Selbstbild. Wir handeln nach den Bedeutungen, die wir den Dingen beimessen. Unser persönlicher und beruflicher Erfolg ist nicht mehr vom Stand vorgeschrieben, sondern stattdessen abhängig von dem, was wir aus unserem Leben machen. Wir haben unser Leben selbst in der Hand, was eine große Verantwortung mit sich zieht, die auf einigen Menschen schwer lastet. Wenn etwas nicht richtig gelingt, bin ich selbst dafür verantwortlich und nicht die Umwelt. Daraus resultieren Verunsicherung und Angst vor Verantwortung und großen Entscheidungen.

Wir können nicht die Umwelt ändern, sondern lediglich uns selbst, unsere Einstellung und unsere Weltkonstruktion. Wir müssen unser Leben selbst in die Hand nehmen. Neue Denkstrukturen führen zu neuen Handlungsmustern. Dabei hilft die Hersel-Methode. Sie macht uns bewusst, was wir wirklich wollen, was unsere Ziele und Werte sind, so dass sie unser Handeln bestimmen können und nicht das Außen. Dadurch können wir den Fokus positiv und zielstrebig ausrichten und erfolgreicher werden. Aus Problemen werden Herausforderungen. Ziel sind eine höhere Selbst- und Lebenszufriedenheit sowie Selbst- statt Fremdbestimmung.

Was gibt mir Kopfsache?
  • Motivation
  • Eigene Zielsetzung
  • Problembewältigung
  • Strategie-Entwicklung

finden Anwendung in vielen Themen!!

  • Beruf
  • Familie
  • Partnerschaft
  • Gesundheit
  • Sport
  • Gewichtsabnahme
  • Nichtrauchen

sind nur einige der Möglichkeiten !!

 

Ziel

Die Hersel-Methode will mittels einer selbsttätigen Veränderung erreichen, dass die Menschen, ihr Leben vermehrt selbst in die Hand zu nehmen, lernen ihrer Intuition zu vertrauen, ihren Fokus positiv ausrichten und ihr Handeln an eigenen Ressourcen, Zielen und Werten zu orientieren. Sie strebt eine höhere Lebens- und Selbstzufriedenheit sowie größeren beruflichen Erfolg an. Mit Einstellungswandel geht Lebensveränderung einher.

Zielgruppe

Dieses Verfahren ist ohne Vorkenntnisse und Erfahrungen anwendbar, lässt sich leicht erlernen und ist gut im Alltag integrierbar. Es richtet sich ohne Einschränkung an alle Menschen, ist gleichzeitig hilfreich in problembesetzten Situationen oder Lebenslagen, in denen sich Menschen unsicher oder fremdbestimmt fühlen. Darüber hinaus kann es dazu dienen, die eigenen Ziel- und Wertausrichtungen zu überprüfen oder neue berufliche Wege zu finden.

Methode

Hersel hatte sich intensiv, vor allem empirisch, mit der gesamten Thematik beschäftigt. Durch den Besuch von Seminaren, stetigen Austausch mit anderen Menschen, literarischer Recherche und eigener Erfahrung hat er die Methode aufgebaut. Nachweislich gibt es einige Techniken, die Erfolg (i.S.v. beruflichem Erfolg oder persönlicher Lebenszufriedenheit) fördern. Er hat verschiedene Techniken aus diversen fremden Quellen entnommen, sie zu einem Verfahren zusammengefügt und weiterentwickelt durch Ergänzung um eigene Anteile. Die Methode besteht aus verschiedenen, im Alltag gut umsetzbaren Techniken, die dazu befähigen, sich selbst zu reflektieren, konform der eigenen Persönlichkeit zu agieren und kognitive Dissonanz erst gar nicht aufkommen zu lassen. Das Seminar unterliegt beständiger Weiterentwicklung und Optimierung.

Motivationaler Hintergrund

Das moderne Menschenbild ist geprägt von einer starken, selbstbestimmten Persönlichkeit, die sich ihrer Stärken bewusst ist, diese Ressourcen adäquat einsetzen kann und genau weiß, was sie will. Daher sieht das Gesetz als Ziel von Erziehung eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit (nach §1 SGB VIII) vor und wird im aktuellen Bildungsauftrag die Autonomie des Individuums großgeschrieben.

Die Förderung der Individualität mit hoher Entscheidungsfähigkeit ist in der gegenwärtigen postmodernen Leistungsgesellschaft aufgrund ihrer Differenzierungs-, Pluralisierungs- und Individualisierungstendenzen zwar eine schwere, aber dennoch unabdingbare Aufgabe. Eine einzigartige Individualität zu entwickeln ist notwendig, um einerseits in der Gesellschaft zurechtzukommen und mit der Mannigfaltigkeit umzugehen sowie sich andererseits von der Konkurrenz abheben zu können, denn die Ressourcenorientierung in der heutigen Ellenbogen- und Hochleistungsgesellschaft ist u. a. mit Leistungsdruck und Wettbewerb verbunden.

In historischer Perspektive betrachtet fand eine Verantwortungsverschiebung statt. Im zeitgemäßen Menschenbild ist das Individuum Selbstgestalter seiner Entwicklung, so dass es sich in Eigenverantwortung selbst hervorbringt. Das Menschenbild ist offen, d.h., das Kind ist von Geburt an weder gut noch schlecht. Der Einzelne muss daher selbst die Verantwortung sowohl für die eigene Lebensgestaltung und seine selbstgewählten Zielsetzungen als auch für die Ergebnisse bei Misserfolg tragen, nicht die gesellschaftlichen Bedingungen. Schon früh muss er Entscheidungen zwischen gegensätzlichen Anschauungen und Lebensformen begründen. Er hat die „Qual der Wahl“. Das deutsche Bildungssystem schreibt also die Verantwortung für Defizite den Betroffenen selbst zu. Veränderungen können nicht durch Beeinflussung der äußeren Umstände herbeigeführt werden, sondern lediglich durch einen Wandel des individuellen Denkens im Kopf. Die heutige Multioptionalität der Gesellschaft kann somit nach dem 12. Kinder- und Jugendbericht sowohl als Gewinn als auch als Problem betrachtet werden. Denn aufgrund der Pluralisierung der postmodernen Welt müssen sich Menschen mit unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Wertvorstellungen auseinandersetzen, was Orientierungslosigkeit, mangelnde Verbindlichkeit, Verlust an Normierung und Wertrelativismus zur Folge hat. Es gibt immer mehr Menschen, die damit Schwierigkeiten haben. Sie erleben die Diskrepanz zwischen den hohen Anforderungen an die Persönlichkeit und ihrem Selbstkonzept als enorm groß. Die Folge ist Unsicherheit, Frust, Überforderung und Depression. Prinzipiell besteht die Möglichkeit zu überaus großer Freiheit in der persönlichen Lebensführung. Aber Prämisse dafür ist, dass sie auch genutzt werden kann.

Die fehlende Orientierung darf jedoch nicht in der Abhängigkeit vom Außen (z.B. Erwartungen anderer) gesucht werden, sondern muss in sich selbst gefunden werden, in Kongruenz zu den eigenen Zielsetzungen und Wertvorstellungen.

Die Resilienzforschung zeigt auf, dass es einigen Menschen gelingt, trotz widrigster und ungünstigster Voraussetzungen und bestimmter Risikofaktoren (z.B. Herkunft) erfolgreich und zufrieden zu sein. Sie sind widerstandsfähig und besitzen solch eine Stärke, dass sie Lebenskrisen ohne anhaltende Beeinträchtigungen überstehen. Sie machen ihre Lebenszufriedenheit und ihren persönlichen Erfolg nicht von der Umwelt abhängig, sondern nutzen in Krisen ihre persönlichen Ressourcen und handeln statt lediglich abzuwarten. Sie besitzen eine andere Sicht auf schwierige Situationen und verstehen sie als Anlass für Entwicklung. Resiliente Personen haben begriffen, dass sie es sind, die über ihr eigenes Leben bestimmen und haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten.

Im gegenwärtigen Bild vom Menschen - im reflexiven Subjektmodell – bildet der Mensch selbst subjektive Theorien über die Welt und sich selbst, auf deren Grundlage er frei handelt. Maßgebend für die selbsttätige Welt- und Selbstkonstruktion sind vielfältige innere Verarbeitungsprozesse. Sie – und nicht das Außen - entscheiden, wie die äußeren Einwirkungen auf den Menschen wirken. So werden die Strukturen des Handelns und Erkennens selber geschaffen. Wenn das Individuum also dafür offen ist, kann es selbst seine Strukturen positiv beeinflussen. Hierfür liefert „Kopfsache“ einen Ansatzpunkt und ein Verfahren.